Laden & Wallbox · 7 Minuten
EnBW S, M oder L: Welcher Ladetarif lohnt sich wirklich?
Der Tarif L hat den niedrigsten Preis je Kilowattstunde. Trotzdem ist er nicht automatisch die günstigste Wahl. Entscheidend ist, wie viel Du wirklich an EnBW Ladestationen lädst.

Welcher EnBW Tarif ist für Dich am günstigsten?
Trage nur die Kilowattstunden ein, die Du im Monat wirklich an EnBW Ladestationen lädst. Laden zuhause oder beim Arbeitgeber zählt hier nicht mit.
Tarif M passt aktuell am besten.
Bei 70 kWh pro Monat kostet er 34,69 €.
Rechnung für die regulären mobility+ Tarife an EnBW eigenen Stationen während der Sommeraktion bis 30. September 2026. Preise vor dem Abschluss bitte in der EnBW App prüfen.
Die schnelle Antwort
Bei S zahlst Du keine monatliche Grundgebühr. M und L haben zwar einen niedrigeren Strompreis, kosten aber jeden Monat zusätzlich Geld. Darum ist der größte Tarif nicht immer der richtige.
Als einfache Orientierung gilt aktuell: Bis 59 kWh an EnBW Stationen pro Monat ist S meist am günstigsten. Bei 60 bis 85 kWh passt meist M. Ab 86 kWh kann sich L rechnen.
- ✓ bis 59 kWh im Monat: S
- ✓ 60 bis 85 kWh im Monat: M
- ✓ ab 86 kWh im Monat: L
Die Preise während der Sommeraktion
Bis einschließlich 30. September 2026 gibt EnBW an eigenen Ladestationen fünf Cent Preisnachlass je Kilowattstunde. Für die normalen mobility+ Tarife rechnet dieser Beitrag deshalb mit S: 0 Euro Grundgebühr und 0,51 Euro je kWh, M: 5,99 Euro Grundgebühr und 0,41 Euro je kWh, L: 11,99 Euro Grundgebühr und 0,34 Euro je kWh.
Der Rechner oben zeigt Dir die Monatskosten sofort. Er gilt nur für das Laden an EnBW eigenen Stationen. Wenn Du einen EnBW Vorteils Tarif als Energiekunde hast, können andere Preise gelten.
Was bedeutet das in Euro?
Bei 40 kWh im Monat kostet S 20,40 Euro, M 22,39 Euro und L 25,59 Euro. S ist also klar günstiger. Bei 70 kWh liegt M mit 34,69 Euro nur 1,01 Euro vor S. Dafür solltest Du keine Umwege zu einer bestimmten Ladesäule fahren.
Bei 100 kWh kostet L 45,99 Euro und ist damit knapp günstiger als M mit 46,99 Euro. Bei 200 kWh wird der Unterschied größer: L kostet 79,99 Euro, S dagegen 102 Euro. Dann gleicht der niedrigere Preis je Kilowattstunde die Grundgebühr deutlich aus.
Der häufigste Fehler: mit dem gesamten Stromverbrauch rechnen
Vielleicht braucht Dein Auto im Monat insgesamt 200 kWh. Wenn Du aber 80 Prozent zuhause und zehn Prozent beim Arbeitgeber lädst, bleiben nur etwa 20 kWh für EnBW übrig. Für die Tarifwahl zählen dann nur diese 20 kWh.
Schau deshalb vor einem Tarifwechsel in Deine letzten Laderechnungen oder in die EnBW App. Nicht Deine gefahrenen Kilometer entscheiden, sondern Deine tatsächliche Lademenge bei EnBW.
Zwei weitere Kostenfallen
Ein niedriger Preis je Kilowattstunde gilt nicht automatisch an jeder öffentlichen Säule. EnBW unterscheidet zwischen eigenen Stationen und Ladepunkten anderer Betreiber. Den konkreten Preis siehst Du vor dem Start in der mobility+ App.
Nach mehr als vier Stunden Anschlussdauer kann außerdem eine Blockiergebühr anfallen: aktuell zehn Cent je weitere Minute, höchstens 12 Euro pro Ladevorgang. Eine unnötig lange Standzeit kann damit die kleine Ersparnis eines größeren Tarifs schnell aufbrauchen.
Dein Zwei Minuten Check vor dem Wechsel
Erstens: Prüfe Deine echten EnBW Kilowattstunden der letzten Monate. Zweitens: Schau, ob EnBW Stationen auf Deinen normalen Wegen liegen. Drittens: Prüfe Preis und Tarif vor dem Abschluss noch einmal in der App.
Nach Ende der Sommeraktion bleibt die wichtigste Regel gleich: Grundgebühr plus tatsächliche Ladekosten vergleichen. Die Schwellen können sich mit neuen Preisen verschieben.
Passende nächste Schritte
Praktische nächste Schritte
Wenn Du oft zuhause lädst, zuerst dort sparen.
Eine passende Wallbox und ein günstiger Haushaltsstromtarif können wichtiger sein als ein großer öffentlicher Ladetarif.
Passende Wallbox finden
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Redaktionell geprüft am 13.09.2026. Preise, Modellvarianten und Verfügbarkeiten können sich ändern.